Letzte Ă„nderung: 24. Januar 2017

Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Klaus Marxen

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2016/17

 

1. Vorlesung im Schwerpunktbereich 7 (Deutsche und Internationale Strafrechtspflege): Strafrechtspraxis II (Materielles Strafrecht)

 

2 SWS         D 10-12     wöchentlich           BE 2, 144             Beginn: 18. 10. 2016

 

Die Vorlesung zeigt mit Fällen aus der Praxis auf, wie sich die Erfassung und Bearbeitung des materiellen Strafrechts je nach prozessualer Lage und Verfahrensbeteiligung ändert. Aus dem materiellen Strafrecht werden schwerpunktmäßig diejenigen Bereiche behandelt, welche die Praxis besonders intensiv beschäftigen, so die Vermögensdelikte, die Straßenverkehrsdelikte und auch die Rechtsfolgen. Erwartet wird eine Nacharbeit anhand der in der Veranstaltung ausgegebenen Materialien. Wer sich im Strafverfahrensrecht noch unsicher fühlt, sollte vorbereitend und begleitend einen Grundriss lesen, z.B. Beulke, Strafprozessrecht, 13. Aufl. 2016; Heger, Strafprozessrecht 2013; Kindhäuser, Strafprozessrecht, 4. Aufl. 2015; Putzke/Scheinfeld, Strafprozessrecht, 6. Aufl. 2015; Volk/Engländer, Grundkurs StPO, 8. Aufl. 2013.

 

 

2. Recht Sprechen Lernen – Ein Kurs zur Bewältigung (fach)sprachlicher Probleme in den ersten Semestern des juristischen Studiums (zugleich Arbeitsgemeinschaft zur Vorlesung „Einführung und Allgemeiner Teil des StGB“)

 

2 SWS         Mo 16-18     wöchentlich          BE2, E 44/46             Beginn: 24. 10. 2016

 

Das juristische Studium stellt hohe Anforderungen an die sprachlichen Fähigkeiten. Die deutsche Sprache muss nicht nur sicher, sondern gut beherrscht werden. Und es muss gelingen, sich mit den Besonderheiten der juristischen Fachsprache vertraut zu machen. Denn im Zentrum des Studiums stehen sprachliche Äußerungen. Lesen, Schreiben und Sprechen sind die wesentlichen Formen juristischer Tätigkeit. Allen Studierenden bereitet es in der Anfangsphase Mühe, das geforderte Sprachniveau zu erreichen. Einige Studierende müssen jedoch besonders hohe Hürden überwinden. Angesprochen sind damit zur Hauptsache Studierende, die Deutsch nicht als Erstsprache erlernt haben, weil sie ganz oder teilweise im Ausland aufgewachsen sind, weil sie einer Familie mit einer vorwiegend anderen sprachlichen Ausrichtung entstammen oder aus sonstigen Gründen. Auch haben solche Studierende besondere Probleme, deren Ausbildung in der deutschen Sprache aus welchen Gründen auch immer defizitär gewesen ist. Die Veranstaltung hat zum Ziel, diese Gruppe zu unterstützen. In gemeinsamer Arbeit an Studienmaterialien sollen die sprachlichen sowie die damit untrennbar verbundenen methodischen Fähigkeiten verbessert werden.

Bearbeitet werden die Materialien der Arbeitsgemeinschaften zur Vorlesung „Einführung und Allgemeiner Teil des StGB“ (Modul Strafrecht I). Gegenstand der Bearbeitung werden auch die jeweiligen strafrechtlichen Fragestellungen und Probleme sein. Daher brauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung nicht auch noch an einer strafrechtlichen Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Studierende des ersten Fachsemesters. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Achtung: In den Semesterferien finden zwei zusätzliche Veranstaltungen statt:

- Mo 20. 2. 2017 16 - 18 Uhr in Raum E 25

- Mo 13. 3. 2017 16 - 18 Uhr in Raum E 44/46